Suchmaschinen-Optimierung

  • auf Umwegen

    Will man möglichst schnell zumindest mittelbar recht weit oben stehen, so kann man sich gewissermaßen als „free rider“ starker Webpräsenzen bedienen.

    Anstrengungen im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung werden unternommen, um die eigenen Internetseiten in den generischen Ergebnislisten von Suchmaschinen möglichst weit vorne zu platzieren. Die ergriffenen Maßnahmen erfolgen sowohl auf der eigenen Seite als auch durch die Organisation externen Verlinkungen. Die Ergebnisse dieser Anstrengungen variieren in starkem Maße, je nachdem wie umkämpft das jeweilige Keyword ist.

    Nun hat freilich nicht jeder Webmaster die Lust, die Zeit oder die Ressourcen, sich um die notwendige externe Verlinkung der eigenen Seite zu kümmern, um bei umkämpften Suchwörtern aussichtsreiche Positionen bei Google & Co. zu erreichen. Insbesondere bei neuen Seiten, wird zudem oft kolportiert, dass Google diese erst in der sog. Sandbox (Sandkasten) spielen lässt. Mit dem Begriff Sandbox wird ein Phänomen beschrieben, wonach neue Webseiten für das Google-Ranking zunächst keine Berücksichtigung finden. Mit dieser Sandbox (so sie denn tatsächlich existiert) will der Suchmaschinenbetreiber es den Spammern demnach schwerer machen, gezielt mit Hilfe von Manipulationen, eigene Webseiten bei bestimmten Suchwörtern nach oben zu „pushen“.

    Will man möglichst schnell zumindest mittelbar recht weit oben stehen, so kann man sich gewissermaßen als „free rider“ starker Webpräsenzen bedienen. Starke Internetpräsenzen sind z.B. das openPR - das offene PR-Portal (wobei PR in diesem Fall für Public Relation stehen dürfte und nicht für PageRank), A-ON Artikel-Online (www.artikel-online.de) oder www.4.am (Die offene Artikel-Schmiede). Allen drei Webseiten ist gemein, dass diese sehr stark extern verlinkt sind, schon länger am Netz sind und gleichzeitig bei vielen Suchwörtern in den Ergebnislisten der Suchmaschinen recht gut platziert sind. Den Portalen ist ferner gemein, dass man dort kostenlos Artikel zu bestimmten Themen bzw. Pressemitteilungen veröffentlichen kann. Zudem dürfen die Beiträge mit Links auf die eigene Webseite versehen werden.

    Viele Suchmaschinen-Optimierer nutzen genau dieses Angebot, jedoch in aller erster Linie, um externe und zugleich themenbezogene Links für die eigenen Webpräsenzen zu organisieren. Die wenigsten Schreiber von Beiträgen in diesen Portalen scheinen jedoch danach zu trachten, die Artikelseite selbst möglichst hoch in den Search-Engines zu positionieren. Mit einigen wenigen Textlinks auf die Unterseiten der genannten Portale (also auf die Artikel) hat der Autor bei diversen (auch sehr umkämpften) Keywords sehr gute Erfahrungen gesammelt. Natürlich ist nicht zu erwarten, dass sich alle Leser der Artikel zur eigenen Internetseite durchklicken, aber der resultierende Traffic ist auf jeden Fall sehr positiv zu beurteilen. Die beschriebene Technik kann natürlich aus aditiv eingesetzt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Webauftritt von kindergartentasche.de. Dieser hat bei Google beim Suchwort „Kindergartentasche“ die Poolposition inne und gleichzeitig erscheint in den Top10 eine über das openPR verbreitete Pressemitteilung, die natürlich auch auf kindergartentasch.de weiterverlinkt. Siehe Google-Suche für „Kindergartentasche“. Auf diese Weise ist man gleich mehrfach auf der ersten Seite vertreten.

    Quelle: Klaus-Martin Meyer Dipl.-Kfm.

    Zur Person:
    Im Rahmen seiner kleinen, virtuellen Unternehmensberatung ist Suchmaschinen-Optimierung einer der Schwerpunkte von Herrn Meyer. Zudem schreibt der Unternehmesberater regelmäßig für einen Marketing-Blog


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  • Thema: » Online-Marketing
  • 26.01.06
  • Autor: Igor Gaffling
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