Google-Wave eMail 3.0 - oder doch nicht so doll?

  • Hier ein paar Pro und Kontra Punkte zu dem großen Hype um Google-Wave, das noch vor der öffentlichen Beta-Phase bekannter ist als das bei GoogleMail der Fall war.

    eMail ist unproduktiv weil:
    1. Jeder kann mir eMails senden, also erhalte ich SPAM
    2. Mein eMail Account kann in der Regel nur von mir genutzt werden
    3. eMails sind nicht gut durchsuchbar (zumindest immer nur ein Account)
    4. Wechselt man das Unternehmen, sind die eMails weg
    5. eMails verraten vor dem Lesen nicht viel über ihren Absender
    6. Eine Priorisierung ist schwierig

    Was macht Google Wave?

    1. Ablenkung durch Chat
    2. Keine realen Namen in der Social-Networking Anbindung von Twitter und Facebook
    3. Extrem schwer etwas wirklich zu löschen
    4. Keine BCC Funktion?!
    5. Keine Verbindung zu Google Doc und Google Spreadsheet?!
    6. Extrem langsam!!
    7. Es gibt Extentions, aber diese sind schwer zu finden, einen Store gibt es nicht.
    8. SPAM ist leider auch hier Tür und Tor geöffnet
    9. Proprietär und keine Weitergabe der Inhalte nach ‘draußen’ z.B. per Permalink

    Für mich klingt das nicht nach der Erfindung des Rades
    und auch nicht nach eMail 3.0
    Wie betreibt man den jetzt Kollaboration?

    1. Google Docs für das gemeinsame Arbeiten an Texten
    2. Nachrichten per Twitter (wenn nötig per geschlossenem Account)
    3. Telefonieren per Skype (nur wenn zwingend erforderlich)
    4. Dokumenten Repository per Dropbox
    5. Ein Wiki wenn Google Docs nicht ausreicht (aber auch nur dann)
    6. Eine Online-Todoliste mit Toodledo

    Die Google Wave API lässt hoffen, dass hier noch sinnvolle Anwendungen folgen - unproduktiv Zeit verbringen, da blogge ich doch lieber ;)

    Aber macht euch doch selbst ein Bild: Google um eine Google-Wave Einladung anbetteln ;) wer darauf nicht warten mag, kann auch bei YouTube ein Video ansehen (eine Stunde uns zwanzig Minuten)

    Quelle: Google Wave’s unproductive email metaphors


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  • Thema: » Software & Entwicklung
  • 20.10.09
  • Autor: Igor Gaffling
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